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Männer und Gewalt
Ein Chirurg nimmt ein Skalpell, schneidet mir den Bauch auf und holt sich meinen Blinddarm.
Ein Räuber nimmt ein Messer, schneidet mir den Bauch auf und holt sich meine Brieftasche.
Beide wenden Gewalt an – ich werte diese Gewalt aber sehr unterschiedlich.
Gewalt fängt allerdings viel früher an – da wo die Gewalt noch unterschiedlicher gewertet wird – bei der verbalen Gewalt.
Auch bei unterschiedlicher Wertung haben der Chirurg und der Räuber eine Gemeinsamkeit.
Beide verfolgen ein eindeutiges Ziel und wenden die Gewalt entsprechend gezielt an.
Beide "beherrschen" die Gewalt in gewissem Sinn.
Problematisch wird es, wenn Gewalt nicht gezielt und geplant angewendet wird, sondern unkontrolliert und damit unvorhersehbar für den Anwender wie für den, an dem die Gewalt ausgeübt wird.
Problematisch für das "Opfer", wie auch für den "Täter", da dieser die Gewaltanwendung in vielen Fällen eigentlich nicht will und sozusagen von der eigenen Gewalt "übermannt" wird.
Diesen Personen kann geholfen werden in dem sie lernen, wie sie mit der eigenen Gewalt umgehen können. Dazu gehört zunächst, dass das eigene Gewaltpotential erkannt und anerkannt wird.
Für die Beherrschung der Gewalt bestehen viele Möglichkeiten, die individuell sehr unterschiedlich sind.
In den Einzelsitzungen und Seminaren wird zunächst ein für jede Person individuelles "Gewaltprofil" erstellt. Das Profil zeigt wann, in welchen Situationen und in welcher Form sich die persönliche Gewaltbereitschaft ergibt.
In einem zweiten Schritt werden die möglichen Reaktionen hierauf behandelt.
Im dritten und letzten Schritt werden unterschiedliche Techniken erarbeitet und geübt, die es jedem Einzelnen ermöglicht, seine Gewaltbereitschaft zu kontrollieren und lenken.
Weitere Informationen zu diesem Thema und zu den Methoden gebe ich Ihnen gern persönlich.
Rufen Sie an unter 0511 33659924
oder schreiben Sie mir eine Email mit dem Kontaktformular.
Ich freue mich auf Ihren Anruf.
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